Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Andreas Wagner

Geboren am 15. Februar ....2 in Opladen

seit 1980 Klarinette im ....

seit 1981..

ab dem WS 84 Medizi.....

1987 -89 privater Kompositionsunterricht bei Carlo Inderhees in Köln ab dem 21. Mai 1987, 16 11 Uhr Beschäftigung mit Frei Improvisierter Musik und Neuer Musik als Saxophonist und Klarinettist in den verschiedensten Formationen 1989 -...2 Kompositionsstudium bei Prof. Fritsch in einem grauen Gebäude - Dagobertstr.

ab 1990 Soloprojekte mit präpariertem Tenorsaxophon und Live - Elektronik

Mitglied der Gruppen:

Die Klangräumer - ein Trio für Frei Improvisierte Musik (Kontrabass, Saxophon/Klarinette/Flöte und Klavier/ analoge Synthesizer) / CD - Produktion "Mangelware"; The Free Lights - ein Free Jazz Quartett (Trompete, Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug); Permanent Flow - ein Quartett für Frei Improvisierten Jazz (Trompete, Saxophon/Klarinette, Kontrabass und Schlagzeug); Duo mit Hans W. Koch - eine Arbeitsgemeinfreundschaft CD - Produktion espaces donnés

Andreas Wagner lebt als freischaffender Musiker, Komponist und bildender Künstler in Köln (links-rheinisch !!!)

Fraktale II (1993)

ist ein Stück für Schlagzeug. Die Anzahl der Spieler ist frei. Ideal ist eine Quartettbesetzung. Fraktale II wird ohne Dirigent gespielt. Jeder Spieler bekommt eine Stoppuhr. Die Spieler durchwandern bestimmte "Klangländer" in einem vorgegebenen Zeitraum. Obwohl man in jedem Klangland eine spezifische Klangvegetation vorfindet, sollte sich jeder Spieler eine eigene Vorstellung von dieser im Aufeinanderhören entwickeln. Die Instrumentation ist gerastert, d.h. die Spieler können die Instrumente horizontal und vertikal benutzen. So ergeben sich für jedes Klangland und insbesondere für die einzelnen Klangfelder eines Klanglandes unterschiedliche Instrumentationsvorschriften. Es gibt 10 Fell, 10 Metall, 6 Holz und 9 frei wählbare Instrumente. Die Gesamtzahl der Instrumente für einen Spieler ist somit 35. Die Anzahl der Instrumente erhöht sich, je mehr Spieler hinzukommen. Eine Ausnahme dieser Fixierung bilden die frei wählbaren Instrumente. Sie sollten auch während einer Aufführung, je nach Spielverlauf, veränderbar sein. Ein Klangland setzt sich immer aus mehreren Klangfeldern zusammen. In den einzelnen Klangfeldern findet man unterschiedliches Klangmaterial vor. Jedes Klangfeld darf nur einmal vom Spieler benutzt werden (Ausnahme: Wiederholungsvorschrift). Für den sinnvollen musikalischen Gesamtzusammenhang ist es notwendig, dass sich jeder Spieler im Verlauf des Stückes ein bestimmtes Metrum für jedes Feld im vorhinein überlegt. Im Verlaufe des Stückes ergeben sich verschiedene Überlagerungen von Klangländern. Jeder Spieler soll sich vor der Aufführung auf einen bestimmten Verlauf seiner Wanderung durch die Klangländer, die nicht unbedingt mit den Wanderungen seiner Mitspieler abgesprochen werden muss, festlegen. Dabei darf der Weg nie über Eck zweier Klangfelder laufen. Je grösser ein Klangland ist, desto mehr besteht die Möglichkeit Instrumente simultan zu hören und desto grösser ist die Chance für den einzelnen Spieler sich einen eigenen Weg durch die Vegetation zu schlagen.

Andreas Wagner

Uraufführung am 9. September 1994 in Köln, Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

 

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