Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Niklas Seidl (*1983)

geboren 1983, studierte in Leipzig, Wien und Köln Komposition, Cello sowie Barockcello. Sein Interesse an der zeitgenössischen Musik brachte ihn als Cellist zu regelmäßigen Gastauftritten bei Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble musikFabrik, Stuttgarter Vocalsolisten, Ensemble ascolta, ensemble SurPlus, Thürmchen Ensemble, SCHOLA Heidelberg, dem HR-Symphonieorchester sowie diversen Kammermusik- und Solokonzerten. Er ist Gründungsmitglied des Kammermusikensembles hand werk in Köln sowie von leise dröhnung in Frankfurt.

Seit 2005 arbeitet er an Hörstücken, einige davon waren auf Festivals und im Radio zu hören (u.a. ARD, BR, hr2). Seine Instrumentalkompositionen wurden u.a. bei Wien Modern, bei den Darmstädter Ferienkursen,auf Schloss Solitude sowie im Deutschlandfunk Köln und im Rahmen des Festivals Zukunftsmusik des Netzwerk Süd, sowie von Ensembles wie SurPlus, hand werk, Thürmchen, Exaudi London, Schlagquartett Köln, IEMA Frankfurt; Garage, Oh-Ton und MAM aufgeführt.

Lebt als Komponist und Cellist in Köln.

Carler (2009)

Der Frauenname Karla, hier mit männlicher Endung, die man nur sieht, aber nicht hört, bekommt durch seine Schreibweise dazu noch die Konnotation, ein fiktives französisches Verb zu sein.

Franz.: caler = etw. abwürgen, aufkeilen, blockieren, herunterlassen, verkanten, jmd. Halt geben etc.

Diese Vieldeutigkeit des Verbs caler hat mich ebenso fasziniert, wie die androgyne Namensfindung. Traditionellerweise kommt das Schlagwerk vom rhythmusorientierten Spiel mit Einzelimpulsen. In Carler wird nach diversen Möglichkeiten gesucht, Glissandi zu erzeugen, wobei schnell klar wird, dass hier ein Glissando eine Abfolge von Punkten auf einer Linie bedeutet, getreu der Digitalisierung von Analogmaterial. Die Bewegung selbst wird zum Thema und Carler hält sich in einem ambivalenten Klangraum auf, in dem der Einzelimpuls in einer Ereigniskette oder der Unhörbarkeit verschwinden kann.

Das Foto ist die zweite Quelle und zeigt ebenfalls die Beweglichkeit eines vermeintlich starren Materials und die Möglichkeit, gewöhnliche Dinge durch eine merkwürdige Anordnung neu zu überdenken.

Uraufführung am 24. September 2012 in Köln, Schlagquartett Köln

mehr Informationen über Niklas Seidl: http://niklasseidl.eu

 

 

 

 

 

 

 

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  von HYPERWERK 2002