Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

Aktuell

Ensemble

Mitglieder

Repertoire

CDs

Presse

Stimmen

Bilder

Texte

Kontakt/Impressum

Links

 

Sven-Ingo Koch

Durch die Gegenüberstellung und gleichzeitige Verknüpfung von Fremden hoffe ich, Räume zu schaffen und doch auch zu überwinden, damit durch dieses Setzen in Perspektive uns das Fremde allmählich näher gebracht wird.

geb. 1974 in Hagen. Studium der instrumentalen und elektronischen Komposition bei Nicolaus A. Huber und Dirk Reith an der Folkwang-Hochschule Essen. 1999-2000 Aufbaustudium bei Brian Ferneyhough und Roger Reynolds an University of California San Diego, Kalifornien. 2002 dort auch Leitung von Seminaren zur Musik Beethovens als Assistent von Prof. Tom Grey. Januar bis Juni 2003 Lehrauftrag für Komposition und Musikgeschichte nach 1945 als Assistent von Prof. Brian Ferneyhough.

Preise: u.a. Folkwangpreis 1999, Bachpreis Hannover 2000, cynet art honorary mention 2001, Förderpreis des BDI 2001. Stipendium der Fondation Royaumont 1997, 1999-2000 DAAD-Stipendium, die Stipendien der Akademie der Künste Berlin 2000 und 2002, 2000-2003 Stipendium der Stanford University.

Aufführungen bei verschiedenen Festivals für Neue Musik, außerdem bei der Expo2000 und der ICMC 2000 in Berlin. Rundfunksendungen. CD-Produktionen bei Ars, Cybele und Edition Zeitklang. Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern (Auswahl zum Nachwuchsforum ´98 der deutschen Gesellschaft für Neue Musik), der Musikfabrik, dem Nouvelle Ensemble Moderne, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem Schlagquartett Köln, dem Trio Surplus und den Stuttgarter Vokalsolisten.

Sven-Ingo Koch liebt die Strände Kaliforniens und -seit ein paar Wochen - die Beastie Boys.

Torrey Pines Beach - 8 7 5 6 (2000)

Torrey Pines Beach ist ein etwas abseits gelegender Meerkieselstrand nördlich San Diegos. Die Wellen verursachen eine Rollbewegung der Kiesel dort, bei der diese gegeneinander schlagen und eine wunderbare, reiche Textur unzählbarer, kleinster Klangpunkte bilden.Wie ein riesiger, sehr körniger Rainmaker.

Inspiriert von diesem akustischen Naturereignis habe ich verschiedene Punktklänge in einem Kontinuum zwischen isolierten Attacks (z.B. Steineklicken) und Ketten von Attacks (Rainmaker, Guiro, aber ebenfalls Marimbaglissando) sowie kontrastierenden Legatoereignissen definiert.

Beispiel eines solchen Beziehungskontinuums oder einer solchen Beziehungsspirale: Marimbaton -> 2 Marimbatöne -> Marimba-glissando -> Marimbaglissando mit Schlegelstil (hölzerner Klang) -> Guiro-"Glissando" -> mit Kerbenstock über Woodblock streichen (Attackketten-Charakteristikum des Glissandos wird beibehalten bei gleichzeitiger Aufgabe des hoch-tief- oder tief-hoch-Wesens) -> Mit der groben Bürste eines Besens über Woodblock streichen (die vorherigen "Klanglöcher" zwischen den Kerben des Kerbenstocks werden verkürzt: mehr Legato) -> mit Kontrabassbogen über Woodblock streichen (aus der Attackkette wird Legatolinie) -> Mit Kontrabassbogen Marimbaplatte streichen -> dies nun als Ricochet (den Bogen beim Streichen springen und federn lassen, also eine andere Art der Ereigniskette) -> Herauslösen eines Ereignisses: Marimbaton.

Uraufführung am 14. Dezember 2000 in Köln, Schlagquartett Köln

mehr Informationen über Sven-Ingo Koch: www.sven-ingo-koch.de

 

 

 

 

 

 

 

Top

 

 

 

 

 

 

  von HYPERWERK 2002