Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Ernst August Klötzke

  • 1964 geboren in Weinheim a.d. Bergstrasse
  • 1970-1984 Schulzeit, Klavierunterricht, später: Auseinandersetzung mit neuerer Musik und erste Kompositionen
  • 1983 Bekanntschaft mit Wolfgang Fortner, gelegentlicher Unterricht bei ihm (bis 1986)
  • 1984-1987 Studium der Musikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Heidelberg und Freiburg
  • 1987-1993 Studium der Komposition und elektronischer Komposition bei Nicolaus A. Huber und Dirk Reith an der Folkwang-Hochschule Essen; Studien bei Clarence Barlow und Walter Zimmermann
  • 1992 Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart
  • 1993 Folkwang-Preis für Komposition; Examen
  • 1994-1995 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik Ruhr; Disponent des Ensembles "MusikFabrik"
  • 1995 Mitarbeit in der Organisation des IGNM-Festivals "Weltmusiktage" 1995 im Ruhrgebiet
  • 1995-1996 Mitorganisator des Festivals "KlangREaktionen" Tage Neuer Orchester-Musik 1996 Recklinghausen; mit Gerhard Stäbler / Leitung der Konzertreihe "MusicParadise" in Essen
  • 1996 ab Herbst zusammen mit Carla Henius künstlerische Leitung der "musik - theater - werkstatt" am Hessischen Staatstheater Wiesbaden; verschiedene Schauspielmusiken, u.a. für Büchners "Woyzeck" unter der Regie von Elke Lang
  • 1998 Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen mit dem Projekt "voix [time]" (Leitung: Gerhard Stäbler)
  • seit 1998 künstlerischer Leiter der "musik - theater - werkstatt"; Komponist für Schauspiel und Ballett sowie Dramaturg am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die GNM nahm seine Musik in die Auswahl für die Weltmusiktage 1999 auf.
  • 1998-2000 Auftrag des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden für die Komposition der Kammeroper "Die Legende vom armen Heinrich" (Libretto: Tankred Dorst), UA Dezember 2001, Wiesbaden
  • 2000 ab März Lehrauftrag, seit Oktober Vertretungsprofessur an der Hochschule für Gestaltung in Mainz.

Tautolos' stummer Briefträger

Aus den Anmerkungen zur Uraufführung am 22.5.1999:
1.Aufbau: Jeder Spieler steht auf einer Öltonne oder einem ähnlichen metallisch resonierenden Hohlkörper, auf den an den entsprechenden Stellen ein deutlich hörbarer Auftritt mit dem "Schellenfuss" erfolgt. Um diesen Hohlkörper sind dann, in angenehmer Spielhöhe, die Schlaginstrumente aufgebaut. Die Instrumente sollen in angegebener Reihenfolge aufgehängt sein. Wichtig ist dabei, dass die Bewegungsabläufe zwischen den Instrumenten so gering wie möglich gehalten werden.
2.Schlägel: Im Stück sind keine Schlägelwechsel vorgesehen, es sei denn, es ist aus akustischen Gegebenheiten des Aufführungsortes notwendig. Vorgeschlagen sind solche Schlägel, die möglichst viele spezifische Klangfarben der Instrumente zulassen.
3.Tempo: die angegebenen Metronomzahlen sind Annäherungswerte, besonders in den sehr schnellen Abschnitten. In diesen Teilen ist es durchaus möglich, dass sich einzelne Spieler durch Verlangsamung und anschliessende Beschleunigung aus dem Verbund herauslösen. Die Spieler können für diesen Fall selbst Synchronisationspunkte bestimmen, die jedoch innerhalb der Abschnitte liegen sollen. Dabei ist zu beachten, dass derjenige Spieler, der sich durch Verlangsamung aus dem Tempo gelöst hat, dann natürlich zu einem höheren Tempo als die anderen gelangen muss, um deren Position wieder zu erreichen. Die anderen sollen nicht auf den/die sich herauslösenden Spieler warten.
4.Lautstärken: die vorgeschriebenen Lautstärken sind im Sinne eines Feldes tendenziell zu interpretieren. Wichtig ist dabei die Emphatisierung durch Phrasierung, nicht das mechanische Einhalten der vorgegebenen Dynamik. Die einzig absoluten Lautstärken sind "ffff" und "pppp".
5.Siegerbestimmung: Die Spieler bestimmen direkt vor der Coda den Sieger. Es ist der Musiker, der bei den meisten "ffff>x" bzw. "pppp<x" gewonnen hat. Sollte sich kein Sieger ermitteln lassen, dann spielen alle vier Musiker die Siegercoda. Dies geschieht dann im Wechsel pro Anschlag. In der Siegercoda werden die Cymbal Antiques nur am Ende und an der markierten Stelle gedämpft.

Uraufführung am 22. Mai 1999 in Duisburg, Schlagquartett Köln

chill out I (1996)

-------.-----.--------........----...........----...--...-.-.-.-----.----- just---.----.........---.-.-.---.----.---.--.--.--.-.--.-----.......-...-..-...-...-..-..-...-.. ! .---.---.---.---........---.--.--.-.--.--.--------------..............---------.--.--.--.--.--.-.-.-.-.-.-

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Ernst August Klötzke
Januar 2001

mehr Informationen über Carola Bauckholt: www.klassika.info

 

 

 

 

 

 

 

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