Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Volker Heyn (*1938)

wurde in Karlsruhe geboren, wo er bei W. Neugebauer eine Gesangsausbildung erhielt. 1960 emigrierte er nach Australien. Nach verschiedenen Teilzeit-Jobs u.a. in der stahlverarbeitenden Industrie und Experimenten mit "metallischen" Klängen begann Heyn 1961 eine Schauspielausbildung an der Savitzky Actors School in Melbourne und wurde Mitglied einer reisenden Theatergruppe. 1966 bis 1970 folgte ein Gitarrenstudium bei Antonio Losada in Sydney, ausserdem Unterricht in Musiktheorie bei Don Andrews am Sydney Conservatory. 1972 nach Europa zurückgekehrt, setzte Heyn sein Gitarrenstudium an der Karlsruher Musikhochschule fort, studierte Komposition bei Werner Eugen Velte und gründete die Gruppe für Kreative Musik. Volker Heyn erhielt verschiedene Stipendien, u.a. von der Heinrich Strobel-Stiftung des SWR und der Rolf Liebermann-Stiftung. Er lebt seit 1978 als freischaffender Komponist in Karlsruhe.

Break (1979)

"...schon stieg das Gespenst hinab ins Dorf, da spuckten sie nach ihm und rührten die Trommel...und schrieen und jagten es fort..."

Die Wissenschaft über Schallsignale und Trommelsprache kennt keine allgemein gültigen, rhythmischen Figuren, aus denen eine spezifische Information oder Botschaft abzulesen wäre.
Vermutlich spielen Textrezitation und deren emotionaler Reflex - der Schrei - zusammen mit komplexen Zeiträumen zwischen geschlagener Botschaft und Verstummen, eine übergeordnete Rolle im Prozess der Verständigung. In Break wird der Sichtkontakt zwischen den Interpreten vermieden.
Die unmissverständliche Klangfarbe des Schreis ist als Mittel zur Orientierung und zur Zeitorganisation eingesetzt.

Volker Heyn

Uraufführung der revidierten Fassung am 4. März 1993 in Köln, Schlagquartett Köln

mehr Informationen über Volker Heyn: www.tremediamusicedition.com

 

 

 

 

 

 

 

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