Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Miguelángel Clerc

1979 in Santiago de Chile geboren. Er beginnt 1992 klassische Gitarre zu lernen und wird 1997 Kompositionsschüler von Alejandro Guarello und Pablo Aranda an der Katholischen Universität in Santiago. Er zählt zu einem der jüngsten und meistgefragtesten Komponisten Chiles.

Míro (2003)

Míro ist das Ergebniss einer Improvisation, geschrieben hauptsächlich für Holz- und Metallstab Instrumente. Die Improvisation basiert auf rhythmischen Modellen, denen jeweils ein Tonhöhenkomplex zugrunde liegt. Die Modelle werden in einer Art Loop wiederholt, wobei allmählich neue Tonhöhen in anderen Registern durchgelassen werden. Die Variationen, die durch diese ständig anwachsenden Modelle entstehen, sind eher intuitiv und verleihen dem Stück seinen Improvisationcharakter. Die nicht temperierten Instrumente unterliegen einer strengeren Strukturierung. Die improvisatorischen und strukturierten Elemente werden ausgetauscht und ergeben eine konstante Pulsation, die das gesamte Stück durchdringt. Die Entwicklung der rhythmischen Modelle erreicht unbeabsichtig, daß diese Modelle wie eine Anspielung an Musik, die eher an Ritualtänze und ihren Transzustand erinnern, wirken. Das Gefühl, winzige Wiederholungskomplexe zu hören, ist das Ergebniss eines spielerischen Kompositionsprozesses, der keine weitere Absicht hat, als das Ludische in den Vordegrund zu bringen.

Uraufführung am 20. Januar 2004 in Köln, Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

 

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  von HYPERWERK 2002