Schlagquartett Köln

 

 

 

 

 

 

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Klarenz Barlow (*1945)

KLARENZ BARLOW wurde 1945 geboren. 1962 bis 1965 Studium der Naturwissenschaften an der Universität Kalkutta. 1968 bis 1973 Kompositionsstudium an der Kölner Musikhochschule bei B.A. Zimmermann, K. Stockhausen u.a. Seit 1971 Komposition mit Computern. Seitdem mehrfach Gastkomponist in Computermusikstudios in Europa und Nordamerika. 1982 bis 1994 Dozent für Computermusik bei den Darmstädter Ferienkursen, 1984 bis 2006 Dozent für Computermusik an der Musikhochschule Köln. 1982 Initiator der 1986 gegründeten Initiative Musik und Informatik Köln – GIMIK e.V., dessen 1. Vorsitzender er 1986 bis 1993 und 1996 bis 2002 war. 1988 Musikdirektor der XIV. Internationalen Computermusik-Konferenz in Köln. 1990 bis 1991 Gastprofessor für Komposition und Hörspiel an der Folkwang-Hochschule Essen. 1990 bis 1994 Künstlerischer Leiter des Instituts für Sonologie am Königlichen Konservatorium Den Haag, 1994 bis 2006 Professor für Komposition und Sonologie ebenda. 1994 bis 2010 ständiges Mitglied der Académie Internationale de Musique Électroacoustique in Bourges. 2005 bis 2006 Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Porto. Seit 2006 Corwin Professor und Leiter des Bereichs Komposition an der Musikabteilung der Universität Kalifornien in Santa Barbara, wo er jetzt lebt.

"Progethal-Perkussisch für Fortgeschrittene Anfänger" (2003/2010)

Dieses Stück entstand durch die Umsetzung semantischer und grammatischer Aspekte von Sprache in Musik für Schlagzeug. Die Bedeutung von Wörtern und die Satz-Analyse verschiedener ausgewählter Texte bildeten den Ausgangspunkt für die Instrumentierung, den Rhythmus und die Dynamik in der endgültigen Partitur. Die Komposition stellt eine pseudo-sprachpädagogische Übung mit Auszügen aus einer (wachsenden) Sammlung von Texten in der von mir erschaffenen künstlichen Sprache Progethal-Perkussisch dar, wobei die Zuhörer die Rolle "fortgeschrittener Anfänger" erfüllen und die Schlagzeuger die "Leser" bzw. "Lehrer" sind. Der Begriff "Progethal" weist auf andere Begriffe wie projizieren, work in progress oder algorithmisches Programm, aber nicht zuletzt auf den legendären Peter Marc Roget (1779-1869), dessen Thesaurus von 1852 zu einer unverzichtbaren Quelle der Inspiration und des Wissens in dieser Arbeit wurde. Laut Wikipedia ist in der Dokumentationswissenschaft ein Thesaurus – aus dem Griechischen für Schatz – ein kontrolliertes Vokabular, dessen Begriffe durch Relationen miteinander verbunden sind. Aus „Progethal-Perkussisch für Fortgeschrittene Anfänger“ besteht zurzeit aus sechs Teilen (Teile null bis fünf), wovon Teile null bis vier 2003 und Teil fünf im Oktober und November 2010 entstanden.

Uraufführung des 5.Teils am 5. Dezember 2010 in Köln, Schlagquartett Köln

mehr Informationen über Klarenz Barlow: www.rlow.org

 

 

 

 

 

 

 

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